Kondensierte Materie - Experimentelle Festkörperphysik

Magnetoelastoresistivity in FeSe

07.09.2026|11:51 Uhr

Magnetoelastoresistivity in FeSe

FeSe hebt sich unter den eisenbasierten Supraleitern durch seine ausgedehnte nematische Phase hervor, in der keine magnetische Fernordnung auftritt. Während die dehnungsabhängige elektrische Widerstandsfähigkeit zur Untersuchung der Nematizität bereits umfassend erforscht wurde, ist ihr Einfluss auf die Magnetotransporteigenschaften noch wenig verstanden. 

In dieser Arbeit präsentieren wir Messungen der Magnetoelastoresistivität in FeSe in Abhängigkeit von der Temperatur und dem angelegten Magnetfeld. Unter Verwendung eines minimalen Mehrband-Boltzmann-Modells für den Transport leiten wir analytische Ausdrücke ab, die das magnetische Verhalten des gesamten experimentellen Datensatzes sowohl in der paramagnetischen als auch in der nematischen Phase erfassen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Mehrband-Modell die magnetoelastischen Transporteigenschaften in FeSe und vermutlich auch in anderen eisenbasierten Supraleitern zuverlässig beschreiben kann.

Link zum Artikel

https://journals.aps.org/prb/abstract/10.1103/qq37-26x6